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Treffpunkt Vielfalt - Naturnahe Gestaltung von Wohnquartieren

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Das Verbundprojekt Treffpunkt Vielfalt - Naturnahe Gestaltung und Pflege von Freiflächen in Wohnquartieren macht urbane Wohnsiedlungen lebenswerter, indem es herkömmliche Grünflächen umgestaltet und aufwertet. Dies fördert die biologische Vielfalt in den Städten und bringt diese Vielfalt durch naturnahe Erlebnisräume direkt vor die Haustür der Bewohnerinnen und Bewohner. Für Wohnungsbauunternehmen und Gartendienstleistende ist dies eine große Chance, ihren Teil zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beizutragen!

Treffpunkt Vielfalt – Vom Abstandsgrün zum Naturgarten - Profis lernen dazu

Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der naturnahen Umgestaltung von unterschiedlichen, naturfernen Grünflächen im Wohnungsbau. Zudem werden Fortbildungen zum Thema Anlage und Pflege naturnaher Grünflächen für Beschäftigte aus den "Grünen Berufen" entwickelt. Durch die Kooperation der Berliner Stiftung für Mensch und Umwelt mit drei Berliner Wohnungs-
baugenossenschaften und Naturgarten-Fachbetrieben entstanden bis 2021 fünf Modellflächen. Die Akzeptanz bei den Beteiligten wird ebenso untersucht wie die Auswirkungen auf Wildbienen und Tagfalter.
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Treffpunkt Vielfalt – PikoPark: Kleine Parks im Abstandsgrün - Mieter gestalten mit

In diesem Teilprojekt entwickelt der WILA Bonn in Kooperation mit verschiedenen Wohnungsbauunternehmen einen neuen, naturnahen Grünflächentyp, den "PikoPark". Diese Parks entstehen modellhaft in den Städten Erfurt, Dortmund, Bonn, Speyer und Remscheid – dabei nehmen die Mieterinnen und Mieter aktiv an der Gestaltung, Pflanzung und Pflege teil. Die kompakten, naturnah gestalteten Parks mit einer Fläche von etwa 300 m² dienen als Erholungsraum und Begegnungsort für die Mieterinnen und Mieter.
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Jetzt unseren Handlungsleitfaden vorbestellen

Der neue Handlungsleitfaden ist da. Für alle, die in Wohnungsbau, Garten- und Landschaftsbau oder Landschaftsarchitektur tätig sind. Er dient als Inspiration aber auch als praktische Hilfe mit konkreten Anleitungen.

Warum brauchen wir naturnahe Grünflächen im Wohnungsbau?

  • Was macht eine naturnahe Fläche aus?
  • Wie können wir solche Flächen planen und umsetzen?
  • Welche Strukturen und Pflanzen braucht es und wie werden sie gepflegt?
  • Welche Rolle spielt Kommunikation mit der Anwohnerschaft und wie kann diese aussehen?

Auf 136 Seiten teilen die Stiftung für Mensch und Umwelt und der Wissenschaftsladen Bonn e.V. ihre Erfahrungen aus dem Modellprojekt „Treffpunkt Vielfalt – Naturnahe Anlage und Pflege von Wohnquartieren“, das vom Bundesamt für Naturschutz gefördert wurde.

Die Printversion ist ab Mitte Februar vorrätig. Vorbestellungen nehmen wir gern entgegen. Klicken sie HIER

Wochenendseminar in der Bildungsstätte Gartenbau Grünberg

Sie interessieren sich für die naturnahe Grünflächengestaltung? In diesem Seminar erwerben Sie Grundwissen zu „Naturgärten“ inkl. Planung, Anlage und Pflege der Flächen.

Termin: 31. März 2023 (17:30 Uhr) bis 02. April 2023 (12:30 Uhr)

Inhalte

  • Einführung in die naturnahe Grünflächengestaltung
    • Warum naturnahes Grün in Wohnquartieren?
    • Was können klassische Grünanlagen nicht bieten
    • Naturgärten - Grundwissen
  • Der Garten als Lebensraum für Tiere und Pflanzen
    • Zusammenwirken von Flora und Fauna verstehen
    • Anpassung an Klimawandel
    • Umgang mit invasiven Arten und Zierpflanzen im Bestand
  • Planung und Anlage naturnaher Freiflächen
    • Bodenvorbereitung ist das A und O
    • Magerbeete, Schattenbeete – üppig und blühend
    • Gestaltungselemente – Heimische Pflanzen, Steine, Totholz, Wasser
  • Pflege naturnaher Freiflächen
    • Unkräuter, Konkurrenzkräuter
    • Naturnahe Frühjahrs-, Sommer-, Herbstpflege

  • Kommunikation mit Anwohnern der Wohnquartiere
    • Argumentationshilfen, Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern

Das genaue Programm können Sie hier herunterladen.

Referenten:

  • Dr. Biol. Corinna Hölzer, Projektleitung
  • Cornelis Hemmer, Projektkoordination
  • Markus Schmidt, Gärtner
  • Dominik Jentzsch, Biodiversitätsreferent
  • Nicole Schüler, MSc. Landschaftsarchitektur

Veranstaltungsort: Bildungsstätte Gartenbau, Gießener Straße 47, 35305 Grünberg

Anmeldung: Die Teilnahmegebühren betragen 370 Euro. Bitte melden Sie sich über dieses Online-Formular an.

Kontakt: Heike Ruppel und Gabriela Rohn; E-Mail:

Ort: Bildungsstätte Gartenbau

Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert

Das Verbundprojekt und seine beiden Teilprojekte werden durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert, das die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) seit 2011 unterstützt. Das Bundesprogramm fördert Projekte, die in Bezug auf die NBS für Deutschland besonders repräsentativ sind oder welche die NBS in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Zu den wichtigen Zielen der NBS gehört dabei auch, urbane Grünflächen mit vielfältigen Funktionen zu schaffen und Siedlungsräume insgesamt „grüner“ zu machen.

Vom Bundesprogramm geförderte Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt, die neben der Vielfalt der Arten auch die genetische Vielfalt und die Vielfalt der Lebensräume umfasst, in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Die Maßnahmen dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Daneben tragen Informations- und Kommunikationsmaßnahmen dazu bei, Akzeptanz zu schaffen und das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.